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Nationalpark Kellerwald-Edersee

2. „Pfingstnelken-Felsrasen am Bloßenberg“

Steil fällt der felsige Hang des Bloßenberges in die Banfebucht. Die Pfingstnelke wächst hier in ihrer größten hessischen Population. Teils gepflanzte, teils spontan aufgekommene Nadelgehölze beeinträchtigen mit ihren Schatten und ihrer Streu die europaweit seltenen Pfingstnelken-Felsrasen. Sie wurden 2011 mittels Spezialmethoden schonend entfernt.

Blockhalde Blockhalde am Wald

3. „Fahrentriesch“

Im Nationalpark Kellerwald Edersee wächst Wildnis von morgen heran. Doch an wenigen Stellen soll Kulturlandschaft erhalten werden. So wird am Fahrentriesch eine alte Hutelandschaft gesichert. Mit einer Heidschnucken-Beweidung oder traditionellem Plaggen werden wertvolle Heiden und Borstgrasrasen erhalten und gefördert. Die Flächen sind historische Elemente der Kulturlandschaft von hohem landschaftlichem Reiz.

4. „Gewässerökologische Maßnahmen“

Einige Abschnitte der über-
regional bedeutsamen Bäche im Nationalpark sind durch Bauwerke, Sohlabstürze und eine Wehranlage an der Banfemündung gestört. Die Durchlässigkeit der Mittelgebirgsbäche ist nicht gegeben.

Wandernde Fischarten werden behindert. Benachteiligt ist besonders die wenig mobile Groppe. Durch Rückbau der Barrieren und Verbauungen sollen die Bäche wieder durchgängig werden.